Leadership Development

Blog zum Thema Führung und Führungsentwicklung der Process One Consulting GmbH

Offener Brief zum Thema Führung nach der Finanzkrise

8. November 2008 von admin
Wir folgen der Aufforderung der Autoren zur Verbreitung dieses offenen Briefes und weisen darauf hin, dass die Inhalte nicht notwendigerweise unsere Ansicht widerspiegeln. Gerne verweisen wir auf die Einladung der Autoren zur Diskussion und sind gespannt auf Ihre Kommentare.  Verfasser und Quelle des Briefes finden Sie am Ende des Beitrages

Bye-Bye Management!

Ein offener Brief zum Ausweg aus der Finanzkrise. Leben Sie auch in einer Welt, in der gerade alles zusammenbricht? In der die schönen, fetten Jahre vorbei sind und die Zukunft eher wie eine dunkle Sturmfront wütend über Ihren Ersparnissen und Hoffnungen grollt? Haben Sie das Gefühl, im Moment läuft so Einiges daneben - ja sind Sie sich dessen sogar sicher? Gut, dann gehen Sie doch mit uns ein wenig vor die Tür und lernen Sie unsere Welt kennen: Der Himmel strahlt in leuchtendem Blau, die Wiesen erstrecken sich in saftigem Grün, ein Bächlein plätschert friedlich glitzernd vor sich hin. Passanten, die uns begegnen, grüßen freundlich, bevor sie uns in ein ermutigendes Gespräch über unsere tolle Zukunft verwickeln. Bei aufregenden, positiven, zukunftsweisenden Begegnungen merken wir, dass jetzt eine gute Zeit ist, um etwas Neues anzupacken. Eine Zukunft, die uns alle braucht. Ausnahmslos. Geben Sie die Hoffnung nicht auf: Sie können etwas tun! Wir möchten eine andere Sicht der Finanzkrise mit Ihnen teilen. Eine, von der wir glauben, dass sie Bestand hat.  ‣ Die wirkliche Krise liegt nicht etwa darin, dass Milliarden von egal welcher Währung verschwunden sind (oder gewandert - denn „weg" sind sie ja nicht!). ‣ Es ist keine Krise, dass Manager hohe Gehälter und unverschämt großzügig erscheinende Abfindungen erhalten. ‣ Die Krise besteht auch nicht darin, dass viele jetzt wieder von vorne anfangen müssen, für die Ausbildung der Kinder, die Altersvorsorge oder das neue Auto zu sparen. ‣ Und es ist bestimmt keine Krise, dass ganze Staaten drohen, an der kollektiven Dummheit der vergangenen Jahre ärmer zu werden. Die eigentliche Krise ist, dass partout nichts aus der Krise gelernt werden will. Derzeit wird versucht Schuldige auszumachen, um diese - wenn möglich - zu bestrafen. Ist das geschehen, dann können wir wieder so tun, als hätten wir alles unter Kontrolle. Um dann genau so weiter zu machen wie bisher.

Berufswahl nach Persönlichkeittypen

19. Oktober 2008 von Dirk Gouder
Für Führungskräfte kann es nützlich sein die Präferenzen ihres eigenen Verhaltens zu kennen und dies vor allem im Umgang mit ihren MItarbeitern. Auf dieser Seite finden sie die 16 Grundmuster menschlichen Verhaltens (zurückgehend auf die Typologie von Carl Gustav Jung) beschrieben und sie können per Onlinetest ihren präferierten Typ bestimmen.  http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/31/ Dieser Test besteht nur aus der Hälfte der Fragen des fundierten und wissenschaftlich anerkannten Myers Briggs Typenindikators kurz MBTI  http://de.wikipedia.org/wiki/Myers-Briggs-Typindikator Wenn Sie ihren Typ bestimmt haben oder auch Ihre MBTI Präferenzen kennen, können Sie bei der Ball State University die Empfehlungen zur Berufswahl nachlesen http://www.bsu.edu/students/careers/questassets/type/

sechsseiten – Ausgabe 01-1

6. September 2008 von Sandra Eisenmann

Führung und Selbstführung: Selbstführung ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit

Wer andere führen will, muss sich zunächst einmal selbst führen können. Klingt selbstverständlich, oder? De facto zeigt sich jedoch, dass diese Selbstverständlichkeit nur in den wenigsten deutschen Unternehmen gelebt wird. Ist es schon um die Mitarbeiterführung - wie in der letzten Ausgabe beschrieben - nicht zum Besten bestellt, so wird die Luft bei Fragen der Selbstführung noch dünner. Selbst Führungskräfte, die ihre Verantwortung im Hinblick auf die Führung ihrer Mitarbeiter ernst nehmen, tun sich schwer damit, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Möglicherweise fehlt vielen am Ende des Tages einfach die Zeit und Energie, um das eigene Tun zu reflektieren. Wir von Process One sehen hierfür noch andere Gründe.

Grund Nummer 1

Die Verantwortung für das Thema Selbstführung wird vielerorts gänzlich vom Unternehmen an den Manager überantwortet. Die mit jeder Führungsaufgabe einhergehenden Paradoxien, Widersprüchlichkeiten und ungewohnten Situationen muss die Führungskraft im stillen Kämmerchen oder in der Freizeit klären. Und selbstverständlich sollte sie mit einer passenden Lösung an ihre Wirkstätte zurückkehren.

Grund Nummer 2

Das Thema Selbstführung wird in Unternehmen als Beitrag zum Führungs- (und damit auch Unternehmens-) Erfolg eher niedrig bewertet. Ein Investment in diesen Bereich bringt keinen verlässlichen Return on Invest. Mehr noch: In vielen Unternehmen lässt die vorherrschende Wertekultur eine Beschäftigung mit dem Thema Selbstführung schlichtweg nicht zu. Führungskräfte, die Angebote zu dem Thema - so sie denn überhaupt existieren - annehmen, machen sich insgeheim verdächtig und kommen in den Ruf, ihren Aufgaben nicht gewachsen zu sein: „Wer einen Coach braucht, hat seinen Laden nicht im Griff."

Deutschland beste Arbeitgeber 2008

30. August 2008 von Dirk Gouder
Die Erkenntnisse des Great Place to Work® Institutes besagen, dass Vertrauen zwischen Management und Mitarbeitern das entscheidende Merkmal der besten Arbeitsplätze ist. In den USA wird seit 1998 jedes Ranking der 100 besten Arbeitgeber untersucht. Nach der Betrachtung verschiedener Rentabilitätsindikatoren übertreffen die börsennotierten Unternehmen unter den 100 attraktivsten Unternehmen durchgehend im 10-Jahreszeitraum die größten Akzienindizes (Quelle: http://www.greatplacetowork.de/great/diagramme.php) Die besten Arbeitgeber 2008 in Deutschland finden Sie hier: http://www.greatplacetowork.de/best/list-de-2008.htm

Der neue Leadership Development Blog!

22. August 2008 von Dirk Gouder

Herzlich Willkommen,

auf unserem neuen Blog zu den Themen Führung und Führungsentwicklung. Im letzten Jahr haben wir für unsere Kunden eine Schriftenreihe zum Thema "Führung im Unternehmen" aufgelegt. Aus der Resonanz zu unseren "SechsSeiten" ist die Idee zu diesem Blog entstanden. Wir laden Sie hiermit ein unsere Ansichten, Ideen, Haltungen zu kommentieren und zu diskutieren. Informieren Sie sich über Neues und Interresantes aus dem Bereich der Unternehmensführung. Zum Start werden wir hier die sechs Ausgaben der "SechsSeiten" veröffentlichen und freuen uns auf Ihre Hinweise und Beiträge zum Thema Leadership Development.

sechsseiten – Ausgabe 01

21. August 2008 von Sven Fissenewert
Warum deutsche Führungskräfte nicht führen Würden Sie sich bei gleichem Gehalt lieber verstärkt ihren Mitarbeitern oder ihren fachlichen Aufgaben widmen? Stellt man deutschen Führungskräften der mittleren und oberen Ebene diese Frage, so entscheiden sich weit mehr als die Hälfte für die fachlich-operativen Tätigkeiten. Führung ist unter deutschen Führungskräften also ausgesprochen unbeliebt. Woran liegt das? Wo liegen die Wurzeln, die Gründe? Fehlendes Bewusstsein für den Unterschied zwischen Management und Führung Die wenigsten Führungskräfte unterscheiden bewusst zwischen Management und Leadership, also zwischen Aufgaben wie Planung, Kontrolle, strategische Ausrichtung, Mitwirken am operativen Tagesgeschäft einerseits und menschenbezogenen Aufgaben andererseits. Die Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern fokussiert sich folglich auf fachbezogene Fragestellungen. Gespräche, die ihrer Entwicklung dienen, der Ausrichtung auf gemeinsame Werte und Ziele oder der Klärung von Konflikten sind eher selten. Entsprechend klagen viele Mitarbeiter über einen Mangel an Führung.

Leadership in China

20. August 2008 von Dirk Gouder

Untersuchung von DDI (Development Dimensions Intenational)

Unter dem Titel: "Leadership in China - Keeping the Pace with a Growing Economy" hat DDI einen Bericht zu einer Studie mit den folgenden Aspekten veröffentlicht: 1. Führungsfähigkeiten chinesischer Führungskräfte  2. Führungskultur in China  3. Die Fähigkeiten von Führungskräften zur Identifikation und Auswahl von Talenten. Hier geht es zum Bericht: www.ddiworld.com/pdf/leadershipinchina_rr_ddi.pdf            

Führungszitat des Monats

15. August 2008 von Dirk Gouder
Der wichtigste Erfolgsfaktor eines Unternehmens ist nicht das Kapital oder die Arbeit, sondern die Führung.
Reinhard Mohn (*1921), dt. Unternehmer u. Stifter (Bertelsmann)