Leadership Development

Blog zum Thema Führung und Führungsentwicklung der Process One Consulting GmbH

sechsseiten – Ausgabe 01-4

16. Januar 2009 von Volker Dittmann

Führung und Veränderung: Vom Change zur Veränderung

Die Idee des Change Managements suggeriert den Beteiligten das Bild einer temporär statt findenden und damit zeitlich begrenzten und begrenzbaren Phase von Veränderung. Dieser Phase folgt dann die Phase der Nicht-Veränderung, des mehr oder weniger ruhigen Tagesgeschäfts, in dem die PS auf die Straße gebracht werden. Diese Idee hält sich – in unterschiedlichen Schärfegraden – bis heute in vielen Unternehmen. Erkennbar ist dies unter anderem daran, dass nicht selten ganze Abteilungen oder Bereiche als Wegbegleiter und Geburtshelfer bereit stehen, wenn mal wieder ein Change durch das Unternehmen geht. Oder es werden externe Berater angeheuert, die das Veränderungswerk verrichten und nach (getaner?) Arbeit wieder von der Bildfläche verschwinden. Die durch solche Vorgehensweisen produzierten Folgekosten sind hoch. Denn durch die Betonung und Fokussierung des Wandels werden Energie und Aufmerksamkeit von Führungskräften und Mitarbeitern vom so wichtigen und drängenden Tagesgeschäft abgezogen. Der Change wird als etwas zusätzlich Stattfindendes, Notwendiges empfunden, dem man sich nur so lange wie eben nötig widmet. Darüber hinaus werden Change Prozesse oft erst dann eingeleitet, wenn sich ein Veränderungsstau im Unternehmen eingestellt hat. Die Intensität und Tiefe der zu leistenden Veränderung ist dann besonders groß.

Führungszitat des Monats

5. Januar 2009 von Dirk Gouder
Was mich anbetrifft, so zahle ich für die Fähigkeit, Menschen richtig zu behandeln, mehr als für irgendeine andere auf der ganzen Welt. (I will pay more for the ability to deal with people than any other ability under the sun.)
John Davison Rockefeller (1839-1937), amerik. Großindustrieller

Führen in strategischen Projekten

19. Dezember 2008 von Dr. Reinhard Schmitt
Strategische Vorhaben zur Standardisierung, Optimierung oder (neuerdings) Harmonisierung von Geschäftsprozessen zählen zu den anspruchsvollsten Projekten in einem Unternehmen - und keine andere Projektart scheitert so häufig wie eben diese. Besonders teuer wird es, wenn die beabsichtigte prozessuale Veränderung in ein IT-Projekt verpackt wird. Widerstand als natürliches Abwehrverhalten Mitarbeiter operativer Bereiche betrachten Strategen und deren Projektteams als arbeitsbereichsferne und damit externe Berater, die in etablierte Arbeitsstrukturen und Kommunikationsgewohnheiten eingreifen. Menschen sind ‚Gewohnheitstiere', die Eingriffe in ihren Lebensraum (dazu zählt auch die artenreiche Fauna in unseren Büros) impulshaft als potenziellen Kontrollverlust und damit als Bedrohung einstufen. Dies provoziert ein natürliches (!) Abwehrverhalten, das von Beobachtern als ‚Widerstand' wahrgenommen wird. Dieser Widerstand manifestiert sich vorzugsweise in zeit- und ressourcenfressenden Scheingefechten auf vermeintlich sachlicher Ebene.

sechsseiten – Ausgabe 01-3

17. Dezember 2008 von Dirk Gouder

Mit Strategie für Überraschungen sorgen

Wie steht es um die Strategieentwicklung in deutschen Unternehmen? Die Frage, wie und in welchem Modus Strategien entwickelt und umgesetzt werden können, wurde in jüngster Zeit von drei Aspekten bestimmt: Erstens Das operative Geschäft wird getrieben von immer kürzeren Entscheidungszyklen sowie immer mehr Einfluss- und Erfolgsfaktoren. Die Folge ist ein eher reaktives als strategisches Vorgehen, das sich vorwiegend auf das Tagesgeschehen konzentriert. Wer jedoch fundierte Annahmen über eine mögliche Zukunft treffen will, braucht eine gewisse Distanz zu den Anforderungen des Tagesgeschäftes. Zweitens Die zwischenzeitliche Wirtschaftsflaute hatte zur Fokussierung auf Defensiv-Strategien geführt. Beschränkung, Problemgetriebenheit und Teilrückzüge waren die Gebote der Stunde. Wer seine Existenz bedroht sieht, braucht zunächst einmal Sicherheit. Erst wer sich sicher fühlt, kann einen Blick zu neuen Ufern wagen, kann beginnen, sich an Chancen zu orientieren.

Führungszitat des Monats

16. Dezember 2008 von Dirk Gouder
Die erste Verantwortung einer Führungskraft besteht darin, die Realität zu definieren. Die Letzte darin, danke zu sagen. In der Zwischenzeit ist die Führungskraft ein Diener.
Max DePree

Old school, new school. Führung

5. Dezember 2008 von Dirk Gouder
Was Manager von morgen können müssen referiert Peter Kruse in diesem Beitrag. Demnach braucht es zukünftigt vier Fähigkeiten: 1. Systeme organisieren 2. Menschen coachen 3. Menschen faszinieren im Sinne der gemeinsamen Sinnstiftung 4. Vernetzung fördern im Sinne der Moderation von Wissen [caption id="attachment_267" align="alignleft" width="230" caption="Peter Kruse"]Peter Kruse[/caption]     Peter Kruse auf Youtube

Paula Shaw in Deutschland

18. November 2008 von Dirk Gouder
Auf Einladung des Instituts für Angewandte Kreativität (IAK) aus Köln kommt Paula Shaw im Mai 2009 nach Deutschland. Das IAK lädt Führungskräfte ein sich mit einem der herausfordernsten Konzepte im Bereich Selbstführung in einem Workshopsetting auseinanderzusetzen - THE MAX von Paula Shaw "The MAX" ist eine außergewöhnliche Reise durch Ihr eigenes Menschsein - eine Reise, die es Ihnen ermöglicht zu Ihrem Innersten vorzudringen und Ihre Möglichkeiten der Selbstentfaltung zu erforschen. Das Seminar arbeitet mit Schauspiel, Kommunikation und Beobachtung, um Sie ihre Grenzen bis zum Äußersten ("The MAX") erweitern zu lassen. Sie werden eine neue Dimension Ihrer persönlichen Kreativität und der Selbstentfaltung erleben. Hier geht es zur deutschen Einladung: iak-flyer-the-max-dt-aktuell Hier geht es zur englischen Einladung: iak-flyer-the-max-englaktuell

Bitburger: Kollegiales Coaching im Führungstraining

12. November 2008 von admin
Artikel in der Lebensmittelzeitung vom 7. November 2008 zu einem Führungstraining unterstützt und durchgeführt von Process One Consulting.

Bitburger betreibt Führungswerkstatt für erfahrene Manager - Outdoortraining im Wald LZ|NET/juh.

Erfahrenen Führungskräften fehlt im Tagesgeschäft häufig die Resonanz und der Austausch. Ganz anders bei Bitburger. In diesen Tagen treffen sich wieder die "alten Hasen" in der Führungswerkstatt... (vgl.LZ Online Karriere News Einleitung ff, siehe Link)
Hier geht es zum Artikel:  Bitburger+Kollegiales+Coaching-70057.html

Führungszitat des Monats

11. November 2008 von Dirk Gouder
Höchste Weisheiten sind belanglose Daten, wenn man sie nicht zur Grundlage von Handlungen und Verhaltensweisen macht.
Peter F. Drucker (*1909), amerik. Managementlehrer, - berater u. -publizist östr. Herk.