Artikel mit ‘Leadership’ getagged

Mixed Leadership

Dienstag, 07. Februar 2012

Gemischte Führungsteams und ihr Einfluss auf die Unternehmensperformance

Unter diesem Titel hat Ernst & Young eine Untersuchung bei 290 Unternehmen durchgeführt deren Ergebnis auf “ Mehr Erfolg der Unternehmen mit Frauen in Vorstandspositionen“ hinweisen soll.

Im ersten Teil der Studie beschreiben sie folgende Ergebnisse:

Im Zeitraum 2005 bis 2010 ist die Zahl der weiblichen Vorstandsmitglieder in den meisten Branchen und Ländern gestiegen. Nach wie vor hat aber die Mehrheit der Unternehmen ein rein männlich besetztes Vorstandsgremium. Wenn Frauen Vorstandsposten bekleiden, sind sie überdurchschnittlich oft für Personal und Marketing zuständig. Die weibliche Vorstandsvorsitzende ist selten. Bei Energie- und Rohstoffunternehmen bleibt der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder am geringsten.

Ernst & Young hat den Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder an der Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder aus dem jeweiligen Land ausgewertet und kommt zu folgendem Ergebnis: (weiterlesen…)

Innovation in Leadership Development

Donnerstag, 08. Dezember 2011

The White Paper Innovation in Leadership Development describes the “Hottest New Trends in Executive Development”.

It supports pretty much our experiences with customers from our day to day business, although the research data is from 2009 and only based on responses received from some 111 senior Corporate Executives, Heads of Human Resources and of Learning & Organizational Development plus thoughts of some fifty experienced practitioners involved in executive coaching as well as in designing, developing and facilitating Leadership Development programs.

We are happy to see that managers value our way of designing Leadership Development programmes – Firstly in line with and supported by the organisation’s strategy and secondly to be used to support organisational change  The results of the research were conducted by the Institute of Executive Development in partnership with Mannaz.

They contain:

  • 15 key findings
  • 7 new themes
  • A description of supported processes and methods
  • Innovative Ideas for Leadership development programs (weiterlesen…)

sechsseiten – Ausgabe 04-6

Montag, 30. Mai 2011

Nachhaltiges Wachstum – Scheitern

Eine Anleitung für Anfänger und Könner

 „Papa, wissen Väter immer mehr als Söhne?“
„Ja.“
„Papa, wer hat die Dampfmaschine erfunden?“
„James Watt.“
„Und warum nicht der Vater von James Watt?“

In dem diesjährigen Zyklus der Sechsseiten haben wir uns mit dem Thema „Nachhaltiges Wachstum“ befasst. Im Rückblick auf das, was wir in den voran gegangenen Ausgaben beleuchtet haben, fragen wir nun zum Abschluss: Was zeichnet sich aktuell für das nachhaltige Fortbestehen von Unternehmen ab? Das ist natürlich ein gewagter Schritt – haben wir doch gerade in der letzten Ausgabe zum Thema Komplexität gesehen, wie begrenzt die menschliche Fähigkeit der Zukunftsmodellierung ist. Dennoch ist es unerlässlich, periodisch Annahmen über die Zukunft zu treffen und damit dem eigenen unternehmerischen Handeln Orientierung zu geben.

Die nachfolgende Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir denken jedoch, dass man bei konsequenter Beachtung unserer Empfehlungen die Wahrscheinlichkeit, nachhaltiges Wachstum zu generieren, drastisch vermindern kann.

Empfehlung Nr. 1

Folgen Sie auf alle Fälle dem Diktat des Marktes mit seinen Eckpfeilern Globalisierung, Beschleunigung, Deregulierung, Flexibilisierung, Produktivitätssteigerung und Hyperwettbewerb. Wichtig: Tun sie dies absolut bedingungs- und atemlos. Stellen Sie die Durch Ökonomisierung des gesamten – privaten und öffentlichen – Lebens auf keinen Fall in Frage!

Setzen Sie zudem für die Bewältigung der Zukunft konsequent auf die Paradigmen der Vergangenheit. Schließlich geht das vielerorts vorherrschende Managementverständnis nach wie vor von einer prinzipiellen Berechenbarkeit der Verhältnisse – und damit auch der Zukunft – aus und zielt damit auf Eindeutigkeit ab. Überlassen Sie die Analyse der komplexen Verhältnisse außerhalb des Unternehmens allein herausragenden („heroischen“) Führungskräften. Sollten Sie keine derartigen Führungskräfte zur Verfügung haben, machen Sie es sich einfach und vergeben Sie die gesamte Strategieentwicklung nach Externe. Stellen Sie in beiden Fällen sicher, dass die so gewonnenen genialen Erkenntnisse sowie die darauf folgenden weitsichtigen Entscheidungen verlustfrei und absichtsgenau innerhalb der Organisation umgesetzt werden. (weiterlesen…)

Was macht gute Führung aus?

Freitag, 07. Januar 2011

Diese vieldiskutierte Frage führt meist an dem vermeintlichen Spannungsthema vorbei: Leadership oder Management? Oder beides?

In der heutigen Zeit, in der Menschen mehr Zeit in sogenannten social medias wie Facebook, XING, LinkedIN, StudiVZ etc verbringen als vermutlich in der Natur, in der innerhalb von 10 Sekunden sich  weltweit ca . 100 neue Mitglieder bei Facebook anmelden, ca. 12.000 Tweets bei Twitter verschickt und ca. 100 neue Blogs veröffentlicht werden (s. http://www.personalizemedia.com/garys-social-media-count/) – in dieser Zeit muss Führung insbesondere eines leisten: den Menschen ein Gefühl der Gebundenheit und Zugehörigkeit vermitteln. Ein Gefühl,  das dem post-postmodernen Menschen mittlerweile nach all dem Streben nach Individualität und Selbstverwirklichung scheinbar immer wichtiger geworden ist. In Ihrem lesenswerten Artikel in der HBM 11/2010 gehen F. Morhart und W. Jenewein von der Uni St. Gallen  ausführlicher auf dieses Thema ein und beschreiben in komprimierter Form wichtige Wirkmechanismen und Aspekte, denen sich Manager unserer Meinung noch stärker bewusst sein sollten. Um ein Gemeinschaftsgefühl im Unternehmen aufzubauen, um Identität zu stiften und um Gruppenerlebnisse zu schaffen braucht  es – beides.
Sowohl die emotionale Leadership-Komponente, in der die Führungskraft einen wertschätzenden, respekt- und vertrauensvollen Kontakt zu dem Mitarbeiter aufbaut und pflegt einerseits, als auch die rationale Management-Komponente, in der Führung dem Alltag Richtung, Struktur und Stabilität verleiht. Ohne Klarheit über Ziele, Aufgaben, Leistungsstandards, Kompetenzen und Verantwortung würde ein Team relativ schnell im Chaos versinken und v.a. Unsicherheit würde sich breit machen. Die zentrale Frage ist also nicht „welcher Aspekt“  von Führung sondern eher „wie viel jeweils“.

Die beiden Autoren nennen eine Faustregel, die auch wir in Beratungskontexten immer wieder unseren Kunden empfehlen: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich. In diesem Zusammenhang bedeutet das, soviel emotionales Leadership wie möglich und so wenig rationales Management wie nötig. Das stellt die Basis für das Schaffen eines Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühls dar, in der Menschen gerne und immer wieder ihren Beitrag zum Gesamterfolg leisten. Damit dies gelingt, muss Führung Gegensätze miteinander verbinden: Kontrolle mit Freiheit, Individualität mit Gruppenbindung, Pflichtgefühl mit Selbstverwirklichung. Es gilt die beiden Seiten der gleichen Medaille miteinander zu versöhnen. Und das in der Dosierung, die für die jeweilige Situation und Unternehmenskultur stimmig  ist. Das herauszufinden und umzusetzen, ist zentraler Bestandteil einer modernen Führungskultur.

Corporate Governance – was Führung künftig leisten muss

Freitag, 31. Juli 2009

Die New Economy ist passé, die Old Economy kehrt nicht mehr zurück und Unternehmen müssen sich heute fragen, wie sie sich den geänderten Bedingungen der Zukunft stellen wollen. Ob Ihnen dies gelingt, hängt wieder einmal -was nicht wirklich überrascht- maßgeblich vom Erfolgsfaktor Führung ab.

Sie (die Führung) muss beispielsweise das Dilemma stemmen, dass Menschen und Unternehmen künftig sich mehr Flexibilität wünschen bzw. brauchen, bei gleichzeitig hoher Loyalität. Sie muss in der Next Economy Angebote liefern, die sich von den Irrtümern der Vergangenheit unterscheiden, in der das Streben nach Größe, Schnelligkeit, Marktanteil und Shareholder value manche Organisation an den Rand des Ruins getrieben hat. Manche auch darüber hinaus.

Der Wunsch nach werteorientiertem und verantwortungsvollem Handeln der Manager und Firmeninhaber nimmt derzeit in der Gesellschaft rapide zu und ist vermutlich nur ein Fingerzeig auf das, was Unternehmen künftig auch leisten müssen: Sinngebung. Die Frage nach dem Zweck des Unternehmens über die KPI’s (Key Performance Indicator) hinaus, wird künftig von Bedeutung sein, um Kundenbindung zu erlangen, Schlüsselspieler zu halten und Talente zu gewinnen. Einen authentischen, sinnstiftenden „Hafen“ zu schaffen, das wird eine zentrale Aufgabe von Führung in der nächsten Dekade sein. Ernst gemeinte und echt gelebte Werte als Orientierung für Mitarbeiter in immer weniger hierarchisierten Organisationen – da zeigt sich schnell, ob Unternehmensführung authentisch ist oder auf dem Stand der Unsere-Leitlinien-Tafel im Eingangsbereich stehen bleibt. (weiterlesen…)

Führungszitat des Monats

Sonntag, 21. Juni 2009

 

Pull the string, and it will follow wherever you wish. Push it, and it will go nowhere at all.

Dwight D. Eisenhower

 

Positive Leadership. Eine Studie zum Führungsverhalten österreichischer Führungskräfte

Samstag, 21. Februar 2009

September/Oktober 2008 (gem. mit Karmasin Motivforschung) Die Studie liefert Begründungen, warum Führungskräfte in die Krise geraten sind und offenbart einen längst fälligen Perspektivwechsel.
Autorin dieser Studie ist Dr. Ruth Seliger 

Die Ergebnisse dieser Studie reflektieren auch unsere Erfahrungen mit Organisationen im Umgang mit Führung. (vgl. Führungsentwicklung)

Die folgenden Ergebnisse und Informationen sind einer Presseerklärung entnommen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die Autorin

I. Quintessenz der Studie:

• Führung wird zu oft „aus dem Bauch heraus” betrieben und zu selten auf der Basis fundierten Wissens.
• In Unternehmen wird viel kommuniziert, aber wenig Klartext gesprochen.
• Führung wird als ein Phänomen der „Persönlichkeit” verstanden, nicht als ein Organisationsphänomen.

Konsequenzen:
• Führung ist eine professionelle Aufgabe, die gelernt werden muss.
• Organisationen müssen Bedingungen schaffen, die gute Führung ermöglichen und gutes Führungsverhalten als vorteilhaft zeigen.
• Führungsinstrumente müssen auf ein Unternehmen und seine Aufgaben genau zugeschnitten werden.

Studie, Positive Leadership.

Eine Studie zum Führungsverhalten österreichischer Führungskräfte September/Oktober 2008, umfangreiche Online Befragung, 3000 Adressen, 520 Teilnehmer, 367 vollständige ausgefüllte Fragebögen, Karmasin Motivforschung

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sechsseiten – Ausgabe 01-3

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Mit Strategie für Überraschungen sorgen

Wie steht es um die Strategieentwicklung in deutschen Unternehmen? Die Frage, wie und in welchem Modus Strategien entwickelt und umgesetzt werden können, wurde in jüngster Zeit von drei Aspekten bestimmt:

Erstens

Das operative Geschäft wird getrieben von immer kürzeren Entscheidungszyklen sowie immer mehr Einfluss- und Erfolgsfaktoren. Die Folge ist ein eher reaktives als strategisches Vorgehen, das sich vorwiegend auf das Tagesgeschehen konzentriert. Wer jedoch fundierte Annahmen über eine mögliche Zukunft treffen will, braucht eine gewisse Distanz zu den Anforderungen des Tagesgeschäftes.

Zweitens

Die zwischenzeitliche Wirtschaftsflaute hatte zur Fokussierung auf Defensiv-Strategien geführt. Beschränkung, Problemgetriebenheit und Teilrückzüge waren die Gebote der Stunde. Wer seine Existenz bedroht sieht, braucht zunächst einmal Sicherheit. Erst wer sich sicher fühlt, kann einen Blick zu neuen Ufern wagen, kann beginnen, sich an Chancen zu orientieren. (weiterlesen…)

Der neue Leadership Development Blog!

Freitag, 22. August 2008

Herzlich Willkommen,

auf unserem neuen Blog zu den Themen Führung und Führungsentwicklung.

Im letzten Jahr haben wir für unsere Kunden eine Schriftenreihe zum Thema “Führung im Unternehmen” aufgelegt. Aus der Resonanz zu unseren “SechsSeiten” ist die Idee zu diesem Blog entstanden. Wir laden Sie hiermit ein unsere Ansichten, Ideen, Haltungen zu kommentieren und zu diskutieren. Informieren Sie sich über Neues und Interresantes aus dem Bereich der Unternehmensführung. Zum Start werden wir hier die sechs Ausgaben der “SechsSeiten” veröffentlichen und freuen uns auf Ihre Hinweise und Beiträge zum Thema Leadership Development.

sechsseiten – Ausgabe 01

Donnerstag, 21. August 2008

Warum deutsche Führungskräfte nicht führen

Würden Sie sich bei gleichem Gehalt lieber verstärkt ihren Mitarbeitern oder ihren fachlichen Aufgaben widmen? Stellt man deutschen Führungskräften der mittleren und oberen Ebene diese Frage, so entscheiden sich weit mehr als die Hälfte für die fachlich-operativen Tätigkeiten. Führung ist unter deutschen Führungskräften also ausgesprochen unbeliebt. Woran liegt das? Wo liegen die Wurzeln, die Gründe?

Fehlendes Bewusstsein für den Unterschied zwischen Management und Führung

Die wenigsten Führungskräfte unterscheiden bewusst zwischen Management und
Leadership, also zwischen Aufgaben wie Planung, Kontrolle, strategische Ausrichtung, Mitwirken am operativen Tagesgeschäft einerseits und menschenbezogenen Aufgaben andererseits. Die Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern fokussiert sich folglich auf fachbezogene Fragestellungen. Gespräche, die ihrer Entwicklung dienen, der Ausrichtung auf gemeinsame Werte und Ziele oder der Klärung von Konflikten sind eher selten. Entsprechend klagen viele Mitarbeiter über einen Mangel an Führung.

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