Leadership Development

Blog zum Thema Führung und Führungsentwicklung der Process One Consulting GmbH

Führungszitat des Monats

6. Juni 2016 von Kirsten Niechcial
Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.

Johann Gottfried Seume Deutscher Schriftsteller und Dichter, 1763-1810

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Führungszitat des Monats

2. Mai 2016 von Kirsten Niechcial
Die Menschen haben das Paradies verloren, weil sie vom Baum der Erkenntnis gegessen haben. Seitdem wissen sie, was gut ist, aber sie tun es nicht, sondern predigen es anderen. Vielleicht hätte ein zweiter Apfel geholfen.

Konrad Adenauer

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P1 Quarterly – Keine Führung ohne Macht

14. April 2016 von Henrik Esper
2015-1_Quarterly_Cover-smIn Unternehmen gilt: Nichts wird so gründlich tabuisiert wie Macht. Eine Folge davon: Führungskräfte, formal vom Unternehmen mit Macht ausgestattet, setzen sich selten bewusst mit ihrer Macht auseinander, weder mit den damit einhergehenden Einflussmöglichkeiten noch mit der bewussten Gestaltung der eigenen Verantwortung. (--> hier das Quarterly als PDF Download)

Macht – die verkannte Größe

Macht hat einen wechselvollen Ruf. Sie findet sich in so gut wie allen Lebensbereichen wieder, hat vielfältige Bedeutungen und löst mannigfaltige Assoziationen aus. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb ist selten klar, was Macht eigentlich „ist“. Ihrem Wesen nach scheint sie eher unsichtbar zu sein. Dabei wurde und wird über kaum ein anderes Phänomen unseres Alltags so leidenschaftlich moralisiert wie über Macht. Die einen bringen sie vornehmlich mit Unterwerfung, Zwang und Unfreiheit in Verbindung. Die anderen betrachten sie als eine konstituierende Kraft, ohne die weder gesellschaftliches, noch familiäres oder wirtschaftliches Leben denkbar wäre. In Unternehmen gilt: Nichts wird so gründlich tabuisiert wie Macht. Eine Folge davon: Führungskräfte, formal vom Unternehmen mit Macht ausgestattet, setzen sich selten bewusst mit ihrer Macht auseinander, weder mit den damit einhergehenden Einflussmöglichkeiten noch mit der bewussten Gestaltung der eigenen Verantwortung. So selbstverständlich das Phänomen ist, so unklar ist der Begriff „Macht“. Wie grenzt sie sich ab von verwandten Phänomenen wie Einfluss, Kontrolle, Zwang, Herrschaft, Gewalt und wo gibt es Schnittmengen, etwa wenn wir über Autorität reden? Und welche Wechselwirkungen gibt es, beispielsweise im Verhältnis zwischen Macht und Freiheit? Wie könnte eine gegenwartsgerechte Beschreibung, insbesondere mit Blick auf die Verhältnisse in Organisationen, aussehen? 

Gemeinsam die Arbeitswelt verändern

22. März 2016 von Wigbert Walter
AugenhöhewegeSelbstbestimmung, Partizipation, Potentialentfaltung – die Trends der neuen Arbeitswelt werden schon länger unter Experten und Interessierten diskutiert. Alles Theorie oder Traum? Scheinbar nicht - Im Januar 2015 feierte das Projekt AUGENHÖHE – Film und Dialog mit knapp 400 Teilnehmern in Hamburg Premiere. Der Film zeigt Unternehmen, in denen viele dieser Trends bereits gelebt werden – und die Menschen, die diese Organisationen gestalten. Seit einigen Tagen nun ist ein weiterer Schritt gefolgt: Der Film AUGENHÖHEwege sucht Antworten auf die Frage: Welche Wege führen zu einer neuen Kultur der Zusammenarbeit, die menschlich und ökonomisch erfolgreich ist? Dabei zeigt AUGENHÖHEwege mutige Unternehmen, die Einiges anders machen ...
[AUGENHÖHEwege wird wie schon sein Vorgänger AUGENHÖHE von einer lebendigen Community mitgetragen. Vielen Dank für die erneut großartige Unterstützung in unserem Crowdfunding. Aus dem versprochenen 45-Minüter sind nun - passend zum Titel - nicht ein sondern zwei Filme mit je 48 Min. geworden. Deshalb gibt es AUGENHÖHEwege in zwei Versionen: orange und weiß:]
Die „orange“ Version enthält folgende Module: UNI - Unilever Deutschland TEL - TELE Haase Steuergeräte SON - sonett HAU - Haufe-Umantis SPA - Sparda-Bank München Die „weiße“ Version enthält folgende Module: SYS - sysTelios Gesundheitszentrum EBW - EnBW (1492) ELB - elbdudler SGO - Saint-Gobain Performance Plastics (Bristol, UK) LIN - Lindig Fördertechnik

Sicherheit als solche gibt es nicht

16. November 2015 von Dr. Reinhard Schmitt
Wenn ich Kunden in Projekten begleite, die eine substantielle Änderung der Aufbau- oder Ablauforganisation bedeuten, dann bekomme ich aus der Organisation häufig zurückgespiegelt: „Das Projekt erzeugt Unruhe. Das ist nicht gut.“. Auf meine (zugegebenermaßen rhetorische) Frage, ob Veränderung ohne Unruhe überhaupt möglich sei, bekomme ich in der Regel keine Antwort. Veränderung erzeugt Unruhe. Punkt. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wenn angesichts Ihres Veränderungsvorhabens niemand unruhig wird, dann sollten Sie unruhig werden.

Führungszitat des Monats

2. November 2015 von Kirsten Niechcial
Die Fähigkeit eines Chefs erkennt man an seiner Fähigkeit, die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter zu erkennen.

Robert Lembke (†1989) Deutscher Journalist und Fernsehmoderator

     

Planet der Affen

19. Oktober 2015 von Wigbert Walter
monkeybusinessRegelmäßig fragen wir Führungskräfte: „Wie zufrieden sind Sie in Ihrer Führungsrolle versus Operatives selbst erledigen? Haben Sie ausreichend Zeit zur Entwicklung Ihres Verantwortungsbereiches, Ihrer Mitarbeiter aber auch von Ihnen selbst? Wie oft erleben Sie sich verstrickt im Tagesgeschäft?“ Und regelmäßig erreicht der durchschnittliche Zufriedenheitswert auf einer Skala von 1 bis 10 nicht mehr als eine 6 ... Reichlich Luft nach oben! Häufig wird mangelnde Zeit als Grund für diese Einschätzung angeführt. Die Decke der Führung scheint immer zu kurz! Eine aktuell dringliche Frage heutiger Führungskräfte, scheint daher zu lauten: „Wie schaffe ich mir mehr Zeit für Führung?“ An dieser Stelle möchten Sie mit einer über vierzig Jahre alten Metapher konfrontieren - nicht neu, vielleicht aber mit Potential für Sie „Neue Zeit“ zu gewinnen.

Mit nur 6 Regeln wird die Arbeit leichter …

30. August 2015 von Dr. Reinhard Schmitt
… behauptet zumindest Yves Morieux, Direktor des BCG Institute for Organization:
  • Regel 1: Verstehen Sie, was Ihre Kollegen tun (jenseits der offiziellen Stellenbeschreibungen)
  • Regel 2: Stärken Sie Integrierer (statt Sie auf ihren Verantwortungsbereich einzunorden)
  • Regel 3: Erhöhen Sie die Machtfülle (statt alles regeln zu wollen)
  • Regel 4: Vergrößern Sie den Schatten der Zukunft (und konfrontieren Sie die Menschen direkt und unmittelbar mit den Konsequenzen ihres Handelns oder Nicht-Handelns)
  • Regel 5: Erhöhen Sie die Gegenseitigkeit (indem Sie den eigenen Erfolg vom Erfolg des Gegenübers abhängig machen und persönliche Komfort-Puffer entfernen)
  • Regel 6: Belohnen Sie jene, die zusammenarbeiten (und rügen Sie öffentlich jene, die es nicht tun)
Yves Morieux nennt seinen Ansatz „Smart Simplicity“ und denkt diesen von heutigen Gegebenheiten in Großunternehmen mit gewachsenen Strukturen aus, was dem Ganzen einen Hauch von Praktikabilität verleiht. Spannend sind seine Vorschläge zum Umgang mit Verantwortung und der Erzwingung von Zusammenarbeit. Auch seine Erklärung, warum immer mehr Führungskräfte und Mitarbeiter innerlich kündigen oder gar gegen die Interessen der Firma arbeiten, ist ein gedankliches „Nachdieseln“ wert. Alles eine Frage der guten Geschäfte… Hier das Video (TED Talk, 12 Minuten): (Schalten Sie unten rechts die deutschen Untertitel ein. Dies könnte sich als hilfreich erweisen.)

LEARN or DIE

10. August 2015 von Peter Rathsmann
learnordieWer hätte geglaubt, dass einer der erfolgreichsten Hedgefonds, Bridgewater Associates, den Idealen einer „lernenden Organisation“ weitestgehend entspricht? Ich nicht. Umso mehr war ich überrascht, nach meiner langjährigen beraterischen Mitarbeit an organisationalen Kulturthemen diesem lebenden Exemplar einer erfolgreichen – und dazu noch inhabergeführten – Organisation zu begegnen. Kurzum: wer neue Impulse zum Thema individuelles und organisationales Lernen sucht, wer pragmatische Beispiele für Kulturen sucht, in denen kritisches und  innovatives Denken stattfindet, dem sei das Buch LEARN or DIE von Edward D. Hess und eine kurze Internetrecherche bei den dort untersuchten Fallstudien (z.B. : www.bwater.com) empfohlen. Besonders fasziniert haben mich die provokante Radikalität und die Inhalte zum Thema „Fehlerkultur/Umgang mit Fehlern“. Ich freue mich auf den Austausch mit begeisterten Lesern.