Leadership Development

Blog zum Thema Führung und Führungsentwicklung der Process One Consulting GmbH

from business to being – Achtsamkeit in Führung

18. Dezember 2018 von Carsten Waider
Praktiken wie Yoga, Meditation und Achtsamkeit kommen zunehmend in der Mitte der Wirtschaft an.

Doch worum geht es tatsächlich und welche Chancen stecken darin?
Unser Berater Carsten Waider beschreibt im neuen Quarterly seine eigene Erfahrung mit Achtsamkeitsmeditation als „Selbstbeobachtung des eigenen Betriebssystems“ und dass sich dabei ganz undogmatisch selbst erfahren lässt, wie der eigene Geist funktioniert.
Eine gute Grundlage für gelingende Selbstführung.

Lesen Sie mehr in unseren neuen Quarterly 4.2018!

Meditieren im Führungsalltag

14. Januar 2013 von Carsten Waider
Am 20. und 21. November nahmen 9 Beraterinnen und Berater von Process One Consulting an der Unternehmenssimulation „Mission Impossible 2.0“ in Köln teil. Ziel der 24 Stunden-Herausforderung war, ein Format zu testen, das Aushandlungsprozesse in Organisationskontexten „live“ erlebbar macht. Teil dieser Simulation waren ungewöhnliche Aufgabenoptionen, über deren Annahme die Teilnehmer beraten und entscheiden mussten. Eine dieser Aufgabenoptionen war, eine Andacht einer nichtchristlichen Glaubensgemeinschaft zu besuchen. Nach einer längeren Zeit des Verhandelns (und einiger Bedenken) machten sich 6 BeraterInnen auf den Weg zum buddhistischen Zentrum, wo wir nach Vorabsprache an der abendlichen Meditation teilnehmen durften. Im Zentrum angekommen wurden wir herzlich empfangen und vor der Meditation selbst zunächst auf ein Getränk eingeladen. Dabei entwickelte sich ein interessanter Dialog über die Kernpunkte der buddhistischen Lehre. Dieser reichte vom Konzept über die Eigenheit des menschlichen Geistes, an angenehmen Zuständen anzuhaften und unangenehme Zustände vermeiden zu wollen bis zur Frage, wie wahre Präsenz im Hier und Jetzt besser möglich werden könnte. Im Laufe des Dialogs wurde dem einen oder anderen Berater zunehmend deutlich, welche Schnittmengen an verschiedenen Punkten zu unserem systemisch-konstruktivistischen Weltbild bestehen: der menschliche Geist als Schöpfer und Konstrukteur seiner Wirklichkeit (unter der er selbst bisweilen leidet). Zur Überwindung dieses Leidens hat der Buddhismus – so wurde uns berichtet – in den letzten 1500 Jahren Haltungen und Techniken entwickelt, darunter verschiedene Formen der Meditation. An einer solchen durften wir dann im Anschluss teilnehmen. Eine unerwartete, für viele ungewöhnliche, aber durchweg positive Erfahrung. Später dann im Kollegenkreis war diese Erfahrung noch mehrfach Thema. So rückte die Frage in den Vordergrund, inwiefern daraus Ableitungen für den eigenen (Führungs-)Alltag grundsätzlich zulässig und möglich seien. Kurz darauf stieß ich auf den folgenden Blog-Artikel, der sich genau damit beschäftigt...