Leadership Development

Blog zum Thema Führung und Führungsentwicklung der Process One Consulting GmbH

sechsseiten – Ausgabe 07-5

27. Oktober 2014 von Martina Post

Titel_07-5 KopieOrientierung - Unglücklich sein: Wider die Selbstoptimierung

Es ist an der Zeit, wieder einmal einen Schwenk zur Ebene der Selbstführung zu machen, ohne die bekanntlich alle Führung nichts ist. Wir möchten Sie einladen, auf ein Thema zu schauen, das sich hartnäckiger Präsenz erfreut und uns vermutlich auch nicht so bald wieder verlassen wird: das Glück, beziehungsweise den nicht enden wollenden Glücksimperativ. Er springt uns aus zahlreichen Ecken an – mal offensichtlich, mal auf eher subtile Weise, mal in der Art und Weise, wie wir mit uns selbst reden. Wir erleben derzeit vielerorts eine Fixierung auf das Glück, wobei die Betrachtung und der Wert des Unglücklichseins zunehmend aus dem Blick geraten. Doch warum sollte das Zweitere wichtig sein? Ganz einfach: Weil zum Leben auch das Unglücklichsein gehört und gerade im Umgang damit Herausforderungen liegen.

Der historische Hintergrund

Wie ist dieser Glücksimperativ überhaupt in die Welt gekommen und was lässt ihn bis heute so gut gedeihen? Dies ist eine so große Frage, dass wir sie an dieser Stelle nur in groben Zügen beantworten können.