Leadership Development

Blog zum Thema Führung und Führungsentwicklung der Process One Consulting GmbH

Führungszitat des Monats

2. November 2015 von Kirsten Niechcial
Die Fähigkeit eines Chefs erkennt man an seiner Fähigkeit, die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter zu erkennen.

Robert Lembke (†1989) Deutscher Journalist und Fernsehmoderator

     

Das Pinguin-Prinzip

13. Mai 2015 von Henning Keber

 – oder woran es liegt, wenn’s nicht flutscht

In einer kleinen Geschichte regt der Mediziner, Kabarettist und Buchautor Eckart von Hirschhausen auf witzige und gleichsam wertschätzende Weise zum Nachdenken über elementare Fragen der Lebensgestaltung an. Dass er mit dieser Geschichte zugleich auf zentrale Themen der Führung, insbesondere der Königsdisziplin Selbstführung einen Scheinwerfer wirft, war vermutlich nicht seine Hauptintention. Wobei er diesen Kollateralnutzen sicher zu schätzen wüsste. Im Rahmen von Entwicklungsprogrammen sollten Führungskräfte regelmäßig an den zentralen Fragen der Selbstführung vorbeikommen. Diese Geschichte regt unserer Erfahrung nach Führungskräfte auf angenehme Weise zum Nachdenken über stärkenorientierte Selbst- und Personenführung an. Viel Spaß mit Ihrem Pinguin.

McKinsey-Studie „Wettbewerbsfaktor Fachkräfte“ (Mai 2011)

10. Mai 2011 von Henning Keber

Hausaufgaben für ein strategisch denkendes Management

Nun hat es auch nochmal McKinsey schwarz auf weiß aufgezeigt: Der demografische Wandel wird den Wettbewerb um Fachkräfte deutlich verschärfen. Was viele Unternehmen heute bereits schmerzhaft spüren, ist wahrlich keine Wissensrevolution. Was die Unternehmensberater allerdings in aller Deutlichkeit sagen ist, wie erstaunlich es ist, dass dieses Thema so wenig Konkretheit erfährt, obwohl die Rahmenbedingungen weitgehend bekannt sein sollten. Und die Berater legen gleich noch eine schlechte Nachricht dazu: „Die Rettung beim Thema Fachkräfte kommt nicht aus dem Ausland“ so der Deutschland-Chef von McKinsey & Company bei der Vorstellung der Studie dieser Tage in Berlin.  Es gibt drei Stellschrauben, an denen Unternehmen künftig ansetzen müssen, sofern deren Management die eigene Aufgabe in der Zukunftssicherung des Unternehmens sieht: Frauen, Ältere und junge Menschen mit schlechten Startchancen. Zukunftsforscher Matthias Horx und sein Team haben bereits vor einigen Jahren auf die drei Megatrends Gesundheit, Alterung und Feminisierung hingewiesen. Aufgrund der Umverteilung der höheren Bildung von Männer auf Frauen werden beispielsweise ab 2015 mehr junge Frauen als Männer studieren und 2030 werden ca. 50% aller Führungskräfte weiblich sein (siehe hierzu Managerseminare/März 2008). Nur wo?  Auch in Ihrem Unternehmen?

sechsseiten – Ausgabe 04-4

17. März 2011 von Dirk Gouder

Nachhaltiges Wachstum – War for Talents?!

Jede Anziehung ist wechselseitig. Unternehmen sind mehr denn je darauf angewiesen, jene Leistungsträger zu identifizieren und dauerhaft an sich zu binden, die für den künftigen Erfolg existenziell sind. Doch wie ist es möglich, einerseits durch Stellenabbau und Restrukturierung Kosten zu senken und sich zugleich als attraktiver Arbeitgeber zu erweisen? Und wie kann es gelingen, eine Organisation zu straffen und zu verschlanken ohne erfolgsrelevante Positionen zu opfern? SAP beispielsweise wird zurzeit unter den beiden neuen CEOs restrukturiert und die Anzahl der hierarchischen Ebenen unterhalb des Vorstandes von zehn (!) auf vier zurückgeführt. Die Vermutung liegt nahe, dass dabei auch erfolgskritische Positionen entfallen.

Talent Management als unternehmerische Ressource

Wirft man einen Blick auf die Entwicklung der letzten Jahrzehnte, so wurde das Thema Talent Management als periphere Aufgabe den Personalabteilungen überantwortet; stand also wenig im Fokus der Geschäftsführung. In den vergangenen fünf Jahren häufen sich jedoch Studien, die aufzeigen, dass die Besetzung von Schlüsselpositionen mit qualifizierten, managerialen Talenten nunmehr als bedeutender Faktor auf Geschäftsführungsebene wahr genommen und behandelt wird.