Leadership Development

Blog zum Thema Führung und Führungsentwicklung der Process One Consulting GmbH

Tools & Elemente “New Work Order” – 1. Shadowing

20. Juni 2016 von Henning Keber
Der Artikel „New Work Order - auch einfach mal ausprobieren“ vom 9. Mai 2016 stellte den Auftakt einer Reihe dar, in der wir Tools & Elemente vorstellen, durch deren Anwendung und Erprobung Unternehmen die relevanten organisationalen Kernkompetenzen von Agilität entwickeln können. Das Element „Shadowing“ begegnet uns auch in anderen Beratung-Settings. Im Bereich des Individualcoachings hilft es beispielsweise, Probleme und Unzulänglichkeiten zu identifizieren, die für den Coachee selbst (noch) blinde Flecken sind. Ersetzt man nun Coachee durch Kunde (im weiteren Sinne), so ist das Element unseres Erachtens gut geeignet, die Wahrnehmungsfähigkeit zu entwickeln. Im Kern geht es darum, den Kunden bei der Bewältigung seiner Alltagsherausforderungen zu beobachten („über die Schulter schauen“) und sich selbst ein Bild und einen Eindruck der „Realität“ zu verschaffen. Nicht selten ist der Betroffene nur schwerlich in der Lage, bewusst zu formulieren, was ihm tatsächlich einen Zusatznutzen stiften oder welchen Problemen er sich gegenübersieht, deren Lösung er als wertvoll und hilfreich erachten würde. Das eigene „Hinschauen“ begegnet uns auch im Design Thinking (Verstehen & Beobachten) sowie im japanischen Management-Ansatz „Genchi Genbutsu“ („Geh und sieh‘ selbst!“), um die richtige Entscheidung zu finden.

„Der Fluch der Zusammenarbeit“ – die Kosten der Kollaboration

30. Mai 2016 von Henrik Esper
Die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit in kollaborativen Arbeitsstrukturen lässt sich in vielen Bereichen unserer modernen Arbeitswelt nicht in Frage stellen. So  sind z.B. interdisziplinäre Projektarbeit, Arbeit in (internationalen) virtuellen Teams –oft auch über Zeitzonen hinweg -schon seit langem Alltag in vielen Organisationen. Flachere Hierarchien befördern  die Interaktion zwischen Mitarbeitern – die zeitliche Investition für Kommunikation aller Art steigt. Ein interessanter Artikel in der Mai Ausgabe der managerSeminare widmet sich diesem Thema unter dem Titel “Der Fluch der Zusammenarbeit”.  Nach neuen Zahlen aus den USA  verbringen Angestellte heute rund 50 Prozent mehr Zeit mit Kommunikation als noch vor 20 Jahren  - ca. 85 Prozent der Arbeitszeit entfallen auf E-Mails, Meetings und Telefonate. Auch wenn die Quelle dieser Zahlen nicht genannt wird, dürfte die Erfahrung vieler Führungskräfte und Mitarbeiter in die gleiche Richtung gehen…Ausnahmen nicht ausgeschlossen.

Virtuelle Führung und Zusammenarbeit – Wo stehen Sie?

17. September 2014 von Dr. Reinhard Schmitt
VirtualTeamsDie letzte Ausgabe der OrganisationsEntwicklung (Nr. 3 | 2014) enthält einen Beitrag mit dem Titel "Virtuelle Zusammenarbeit etablieren  - Ein Werkstattbericht aus dem Unternehmen Sennheiser". Die Autoren fragen sich: "Wie funktioniert Arbeit bei über den Globus verteilten Organisationen? Wie kann 'virtuelle' Zusammenarbeit verbessert werden?". Technisch ist es kaum noch ein Problem, über Zeitzonen und Ländergrenzen hinweg zu kommunizieren, und zwar ohne nennenswerte zeitliche Verzögerungen und relevante zusätzliche Kosten. "Neben Telefon- und Videokonferenzen, die an klassische Besprechungen angelehnt sind (und trotzdem anders sind), entstehen mit virtuellen Techniken zusätzlich völlig neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit wie z. B. gemeinsames Arbeiten an Dokumenten und Diskussionsbeiträge auf Plattformen. Diese sind meist asynchron und erlauben so nicht nur die räumliche, sondern auch eine zeitliche Trennung der Zusammenarbeit." Da sollte man doch annehmen, dass in Anbetracht jener ungeahnten Möglichkeiten der virtuelle Drops mit der Anschaffung der passenden Techniken gelutscht sei. Weit gefehlt, denn "virtuelle Techniken bedeuten auch eine andere Zusammenarbeit"

Führungszitat des Monats

1. September 2014 von Kirsten Niechcial
Es gibt zwei Arten, Hirte zu sein: Der eine läuft hinter der Herde her, treibt sie, wirft mit Steinen, brüllt und drückt. Der gute Hirte macht das ganz anders: Er läuft vornweg, singt, ist fröhlich, und die Schafe folgen ihm.

unbekannt