Leadership Development

Blog zum Thema Führung und Führungsentwicklung der Process One Consulting GmbH

Pause

12. Dezember 2019 von Sven Fissenewert
Pause
Die Pause verbindet zwei Phasen der Aktivität miteinander. Sie ist eine Zeit des Nicht-Handelns,der Entspannung zwischen den Abschnitten der mentalen oder kommunikativen Anspannung.
Sie ist nach allem, was wir über sie wissen, die Voraussetzung für Konzentration, Kreativität und Produktivität. Und doch ist sie aus unserem Arbeitsleben nahezu verschwunden. Wir haben sie verloren, zwischen all den Meetings, Calls, Mails, Sessions, Workshops, WOL Circles, …

Erfahren Sie in unserem neuesten Quarterly zum Lesen als Download, was eine Pause definiert und warum die Grenzen zwischen Pause und Arbeit immer mehr verschwimmen.

Warum rede ich eigentlich mit Euch? Mein Kommunikationssystem

4. Dezember 2019 von Carsten Waider

Als Führungskräfte und Mitarbeiter in Organisationen verbringen wir einen großen (in vielen Fällen den größten) Teil unserer Arbeitszeit mit Kommunikation, sei es die Teilnahme an Regelterminen, Projektbesprechungen, Videokonferenzen, internen Social Media Plattformen, Telefonaten oder der Bearbeitung von E-mails. Da Zeit eine unserer wertvollsten Ressourcen ist, stellt sich die Frage, ob wir diese zielorientiert und „sinnvoll“ nutzen oder in nicht zielführende Kommunikationsanlässe mit den falschen Personen oder Gruppierungen investieren.

Kommunikationssysteme sind zumeist blind gegenüber ihren eigenen Strukturen und in der Regel relativ stabil/konservativ. Dies führt dazu, dass weder langfristig etablierte Kommunikationsanlässe noch deren Formen und Abläufe sowie Teilnehmerkreise bewusst hinterfragt werden, obwohl dies häufig sinnvoll sein könnte. Interessante Fragen könnten z.B. sein:

+ Ist das Ziel einer Besprechung (allen Beteiligten) klar?

+ Sind die richtigen Teilnehmer in die Kommunikation eingebunden? Bin ich der richtige Teilnehmer oder sollte/könnte mich jemand ersetzen?

+ Was ist meine Rolle, mein Beitrag im Rahmen der Kommunikation?

+ Zahlt die Kommunikation auf das Erreichen meiner Ziele ein?

+ Wie könnte ich meine Zeit alternativ nutzen und welcher Nutzen ist größer mit Blick auf meine Rolle, Aufgaben und Ziele?

Wenngleich es um gänzlich andere Sinnfragen und Ziele gehen mag, gilt Ähnliches häufig ebenso für den privaten Bereich. Auch im Privaten ist Zeit oft ein knappes Gut und es gilt, Entscheidungen darüber zu treffen, wie Zeit investiert wird, mit welchen Menschen und mit welchen Aktivitäten wir Zeit verbringen möchten, wie und in welcher Form und Intensität wir miteinander kommunizieren.

Auch hier könnte es sich lohnen, unsere Gewohnheiten zu hinterfragen:

+ Kommuniziere ich / verbringe ich genug Zeit mit den Menschen, die mir wirklich wichtig sind?

+ Entsteht bei unserer Kommunikation etwas Neues oder führen wir die gleichen Gespräche immer wieder?

+ Bereitet mir die Kommunikation Freude oder kommuniziere ich nur aus Gewohnheit oder Pflichtgefühl?

+

Die folgenden Strukturen (Business/Privat) sollen Ihnen dazu dienen, mehr Transparenz über Ihr aktuelles Kommunikationssystem zu erlangen (ohne den Anspruch auf Vollständigkeit) und Sie in die Lage zu versetzen, bewusstere Entscheidungen darüber zu treffen, für welche Art der Kommunikation zu welchen Anlässen mit welchen Personen/Personengruppen Sie Ihre Zeit investieren – oder auch nicht.

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Decision base – für Unternehmensfinanzen begeistern

8. Juni 2019 von Henning Keber
„Ich habe schon an vielen Simulationen teilgenommen, aber noch nie so viel gelernt wie bei Decision Base“ so einer unserer Teilnehmer (Abteilungsleiter eines international tätigen Logistikunternehmens) nach dem Workshop.

Wenn Organisationen im VUKA-Umfeld ihren Führungskräften und Mitarbeitern mehr Verantwortung geben, fordern sie von ihnen gleichzeitig mehr Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit. Wäre es da nicht hilfreich, wenn man das schon mal geübt hätte und sich bewusst macht, in welche Richtungen sich Entscheidungen auswirken?

Um dies zu praktizieren, setzen wir Business Simulationen ein, in denen spielerisch unternehmerische Zusammenhänge von Entscheidungen auf das Unternehmensergebnis deutlich werden.

Was? Die Auswirkungen der eigenen Entscheidungen auf die Unternehmensfinanzen in einer Business Simulation spielerisch erleben
Wie? Unsere Business Simulationen ermöglichen neue Perspektive auf das Thema Finanzen. Die Teilnehmer erfahren das Thema spielerisch. Die Zahlen sind ganz nah dran und nicht weit weg- so macht die Beschäftigung mit dem Thema Spaß!
Für wen? Alle, die in der Organisation Entscheidungen treffen - denn jede Entscheidung hat Einfluss auf die gesamte Organisation
Ansprechparterin: Heide Ebeling

Mehr erfahren: Business Simulationen

New Work Bootcamp

16. April 2019 von Carsten Waider
+++ Ein Format für Teams und Abteilungen+++

Gemeinsam mit einem unserer großen Kunden aus dem Bereich Fahrzeugbau haben wir für Führungskräfte mit ihren Teams das New Work Bootcamp entwickelt und mittlerweile vielfach erprobt.


Wenn Sie als Führungskraft darüber nachdenken, wie Sie gemeinsam mit Ihrem Team die Zusammenarbeit lebendiger gestalten, dann ist unser 2-tägiges Bootcamp vermutlich ein guter erster Schritt.

Das Bootcamp folgt dem Erfolgsprinzip  „Erst machen und dann darüber reden“  und sorgt erwiesenermaßen dafür, dass  sich Teams den Prinzipien und Methoden des New Work nicht nur kognitiv sondern auch emotional öffnen.

Sie probieren neue Formen der Zusammenarbeit aus und legen direkt im Bootcamp fest, welche der kennengelernten Methoden in den eigenen Arbeitsalltag übernommen werden.
   
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Objectives & Key results

18. März 2019 von Peter Rathsmann
Zielvereinbarung war gestern.

Derzeit rollt eine Managementinnovation namens „Objektives and Key Results“ (OKRs) auf uns zu. Ob sie eine ähnlich transformierende Kraft haben wird wie die von Peter Drucker in den 60er Jahren entwickelten „Management by Objectives“ (MBO) oder die „Balanced Scorecard“ (BSC) von Kaplan und Nortons in den 90er Jahren, lässt sich im Moment noch nicht sagen.

Die Frage nach der transformierenden Kraft ist ziemlich relevant. Denn eine neue Managementlehre kann ein stärkerer Differenzierungs- und damit Erfolgsfaktor für Unternehmen sein, als so manche Innovation auf Produktebene.

In dem Kontext ist zu bedenken, dass im Zuge der Digitalisierung fast unüberschaubar viele Konzepte und Prototypen entstehen, manche gänzlich neu, manche als Abwandlung oder Weiterentwicklung bekannter Praktiken. Wir betrachten es daher als vermessen zu behaupten, man wüsste, welche Vorgehensweise sich durchsetzen wird.

Erfahren Sie in unserem neuesten Quarterly als Podcast zum Hören oder zum Lesen als Download, was OKRs von bekannten Zielvereinbarungssystemen unterscheidet und warum sie im Kontext von New Work erfolgsversprechend sind. 

from business to being – Achtsamkeit in Führung

18. Dezember 2018 von Carsten Waider
Praktiken wie Yoga, Meditation und Achtsamkeit kommen zunehmend in der Mitte der Wirtschaft an.

Doch worum geht es tatsächlich und welche Chancen stecken darin?
Unser Berater Carsten Waider beschreibt im neuen Quarterly seine eigene Erfahrung mit Achtsamkeitsmeditation als „Selbstbeobachtung des eigenen Betriebssystems“ und dass sich dabei ganz undogmatisch selbst erfahren lässt, wie der eigene Geist funktioniert.
Eine gute Grundlage für gelingende Selbstführung.

Lesen Sie mehr in unseren neuen Quarterly 4.2018!

Agiles Campusprojekt

29. November 2018 von Carsten Waider
Outdoor Führung

Teil II unserer Kurzserie zu handlungsorientierten Formaten

Agilität und New Work Strukturen halten großflächig Einzug in Unternehmen. Einige Elemente sind relativ leicht in den Arbeitsalltag integrierbar, andere benötigen jedoch veränderte Haltungsweisen, Strukturen, Prozesse und Kompetenzen. Um diese Elemente in ihrer Wirkweise und Konsequenz kennenzulernen, zu erproben und einzuüben haben wir das Agile Campus Projekt entwickelt.

Wie kann iterative Projektarbeit gestaltet werden? Welche Entscheidungen müssen wann getroffen werde? Was sind sinnvolle Sprinteinheiten und wie lassen sich Retros effizient organisieren und gestalten? Wie viel Hierarchie ist für welche Entscheidungen notwendig und wie verändert sich der Projektverlauf, wenn an diesen Stellschrauben gedreht wird?

Im Rahmen eines eintägigen Projektes im und um den Veranstaltungsort haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv und spielerisch mit den Grundlagen agilen Arbeitens im Unternehmensalltag auseinanderzusetzen und für ihr Umfeld operationalisierbare Ableitungen zu treffen. Wechselnde Führungsverantwortung erhöht die Optionsvielfalt und den gegenseitigen Austausch über das Erlebte.

Fakten:
Dauer: 0.7 – 1 Tag
Teilnehmerzahl: 6 – 30
Location: An beinahe jedem Tagungsort möglich
Back-Up: Das Campusprojekt wird von unseren Experten für New Work begleitet

Die Entwickler dieses Formats sind unsere beiden Kollegen Lucas Lossen & Reinhard Schmitt. Kontakt: lossen@process-one.de / schmitt@process-one.de

Neue Arbeitskulturen – Dialog mit Studierenden der Hochschule Fulda

19. November 2018 von Carsten Waider
Beratung trifft Hochschule: Unser Berater Carsten Waider im Dialog mit Studierenden der Hochschule Fulda (BASIB - Sozialwissenschaft mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen).

70 Studierende absolvierten ein Praktikum in verschiedenen Organisation und reflektieren nun ihre gemachten Erfahrungen mit Führung und Zusammenarbeit.
Zu Beginn stand ein Kurzinput zu neuen Arbeitskulturen. Ausgehend von Graves Wertemodell und den von Frederick Laloux weiter ausdifferenzierten Stufen organisationaler Paradigmen lernten die Studierenden typische Elemente einer lebendigen Organisationskultur kennen und verorteten ihre Erfahrungen in den vier Ecken des Raumes anhand der Hackmann´schen Autoritätsmatrix.

Ein perfekter Einstieg in einen lebendigen Dialog...
  Arbeitskulturen Vortrag Hochschule Fulda

Add Venture Projekt

13. November 2018 von Carsten Waider
Teil I unserer Kurzserie zu handlungsorientierten Formaten

Sicherlich unser erfolgreichstes handlungsorientiertes Format in Führungsentwicklungsprogrammen. Noch Jahre später bestätigen uns ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welch nachhaltige Impulse sie für ihren Führungsalltag aus dieser komplexen Simulation mitgenommen haben.

Add Venture ProjektWarum ist das so?
Einer der wichtigsten Faktoren experimenteller Lernformate ist eine konzeptionelle und strukturelle Ähnlichkeit mit den in den Organisationen vorhandenen Herausforderungen und Fragestellungen.
Genau an diesem Punkt greifen die meisten handlungsorientierten Übungen zu kurz. Zwar werden dort einzelne Aspekte, wie zum Beispiel Kommunikation oder Selbstführung betont, jedoch fehlt die Uneindeutigkeit, Komplexität und Interdependenz der verschiedenen Faktoren in einer Organisationseinheit.
Das Add Venture Projekt ist eine 1 tägige Outdooreinheit mit einer vorgeschalteten 0,5 tägigen Planungsphase und bietet den Teilnehmenden einen herausfordernden Projektrahmen um verschiedene Optionen von Führung zu erproben, zu beobachten und zu reflektieren. Es gibt kein pauschales „Richtig“ oder „Falsch“, sondern nutzt den Projektprozess um eigenes, situatives Entscheiden zu ermöglichen.

Fakten:
Dauer: 1 Tag plus 0,5 Tage Planung
Teilnehmerzahl: 8 – 20
Location: Kann beinahe überall installiert werden, wir haben ca. 20 verschiedene Standorte in Deutschland fertig vorbereitet.
Back-Up: Jedes Subteam wird von einem Führungstrainer begleitet


Kontakt: goettenauer@process-one.de / lossen@process-one.de

Experiental Learning

7. November 2018 von Carsten Waider
Veränderungsprozesse und Weiterentwicklung setzten Lernen voraus. Neues Wissen, neue Verhaltensweisen, neue Sichtweisen und neue Strategien müssen nicht nur gekannt, sondern auch entwickelt und gekonnt werden. Lernpyramide
Eine sehr populäres und plakatives Lernmodell geht davon aus, dass allein vom Zuhören nur 10- 20% des Inhaltes tatsächlich gelernt wird, der Lernerfolg jedoch deutlich auf bis zu 90% steigt wenn der Lernende aktiv einbezogen wird.
Zweifel an dieser prozentualen Aufteilung sind angebracht – wissenschaftlich ist diese prozentuale Aufteilung nicht zu halten. Lernen wird durch ein ganzes Bündel von Faktoren – von Motivation bis Umfeld und der didaktischen Qualität der Aufbereitung des „Stoffes“ beeinflusst.
Dennoch ist davon auszugehen, dass handlungsorientiertes oder experimentelles Lernen den Lern- und Umsetzungserfolg deutlich unterstützt. Die experimentellen Formate in unseren Führungsentwicklungsprogrammen werden von unseren Teilnehmern und Kunden seit Jahren als sehr wirksam und wertvoll für ihr Unternehmensumfeld geschätzt.
In einer Serie stellen wir unsere handlungsorientieren Formate vor.