Im Westen nichts Neues

18. Januar 2012 von Henning Keber

Henning Keber

Ersetzt man Westen durch Arbeitswelt, so trifft der Titel des Filmklassikers ziemlich genau den Punkt. Denn dass die Arbeitswelt und die Rahmenbedingungen für Unternehmen immer komplizierter, komplexer und weniger planbar (geworden) sind – das ist nun wirklich nichts Neues. Und dass die Reaktionen der Unternehmen darauf noch die gleichen sind – leider auch nicht. Vor allem in größeren Organisationen wird seit Jahren mit zunehmender Leidenschaft versucht, dieser Thematik mit dem gleichen Muster zu begegnen.

Aus etwa 4-7 Leistungsparametern, die den Firmenlenkern vor 50 Jahren noch reichten, um ihre Unternehmen zu steuern, wurden mittlerweile 25-40. Und, auch nichts Neues, viele dieser Leistungsparameter und KPI’s stehen in Konkurrenz zueinander. Nicht wirklich überraschend, wenn niedrige Preise, hohe Qualität, individuelle Kundenbedürfnisse, ein hohes Maß an Standardisierung und Zentralisierung sowie immer schnellere Innovationen gleichzeitig erfüllt werden sollen. Dass es dabei zu Aushandlungsprozessen zwischen den beteiligten Personen kommt, wäre eigentlich die logische Folge. Lies den Rest des Artikels »

Führungszitat des Monats

09. Januar 2012 von Dirk Gouder

Manche Menschen Sehen die Dinge wie sie sind, und sagen „ Warum?“. Ich träume von Dingen, die es nie gab, und sage „Warum nicht?“

John F. Kennedy,
*29.05.1917   † 22.11.1963
35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

 

 

Führungszitat des Monats

19. Dezember 2011 von Dirk Gouder

Ziele nach dem Mond, selbst wenn Du ihn verpasst, wirst Du zwischen den Sternen landen.

Lee Brown,
amerikanischer Autor

 

 

 

 

Innovation in Leadership Development

08. Dezember 2011 von Dirk Gouder

The White Paper Innovation in Leadership Development describes the “Hottest New Trends in Executive Development”.

It supports pretty much our experiences with customers from our day to day business, although the research data is from 2009 and only based on responses received from some 111 senior Corporate Executives, Heads of Human Resources and of Learning & Organizational Development plus thoughts of some fifty experienced practitioners involved in executive coaching as well as in designing, developing and facilitating Leadership Development programs.

We are happy to see that managers value our way of designing Leadership Development programmes – Firstly in line with and supported by the organisation’s strategy and secondly to be used to support organisational change  The results of the research were conducted by the Institute of Executive Development in partnership with Mannaz.

They contain:

  • 15 key findings
  • 7 new themes
  • A description of supported processes and methods
  • Innovative Ideas for Leadership development programs Lies den Rest des Artikels »

Führungszitat des Monats

05. Dezember 2011 von Dirk Gouder

Inmitten der Schwierigkeit liegt die Möglichkeit.

Albert Einstein

 

 

 

 

Hat Herr Minsky doch Recht?

26. November 2011 von Sven Fissenewert

Bereits seit den 1960er Jahren hat Hyman P. Minsky, der bei Schumpeter in Harvard studierte und als Professor für Ökonomik lehrte, seine Hypothese finanzieller Instabilität  systematisch ausgearbeitet und war damit lange Zeit eine der wenigen abweichenden Stimmen im Konzert ökonomischer Dogmen, das von neoklassischen Gleichgewichtsmodellen der Schule von Chicago und den Theorien Milton Friedmanns dominiert wurde. Seiner Beobachtung nach waren schon die Finanzkrisen in den 60er und 70er Jahren ein Indiz, dass sich die kapitalistische Ökonomie nicht so verhält, wie sie sich verhalten soll – denn nach den gängigen Wirtschaftstheorien können diese Einbrüche und Crashs allenfalls mit einem Risikofaktor von eins zu zig Milliarden eintreffen.

Aufbauend auf der „Great Theory“ von Keynes suchte Minsky nach Erklärungen für die wiederkehrenden Finanzkrisen und kommt zu dem Schluss, dass die klassischen Wirtschaftstheorien mit ihren Annahmen von Gleichgewicht, Effizienz, Selbstregulierung und rationalen Erwartungen „verheerende logische Löcher“ aufweisen. Lies den Rest des Artikels »

Führungszitat des Monats

14. November 2011 von Dirk Gouder

Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uns uneins sind, gibt es wenig was wir können.

John F. Kennedy,
*29.05.1917   † 22.11.1963
35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

 

 

Erfolgsfaktor Mensch

28. Oktober 2011 von Monika Werner

In der Septemberausgabe 2011 mit dem Titel “Erfolgsfaktor Mensch – Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte” gibt Mediaplanet 7 Tipps für eine erfolgreiche Karriere, Talentmanage-
ment und HR Trends 2011.

In den Beiträgen aus denen sich die Tipps ableiten kommen verschiedene Experten zu Wort. Neben verschiedenen Artikeln rund um das Thema Lernen, u.a. einer auch kritischen Beschreibung der MBA Ausbildungsgänge, äußert sich Dr. Markus Frank, Direktor der Executive School der Universität St. Gallen zu Inhouse Leadership Development Programmen:

Mediaplanet: Welche Empfehlung würden Sie Unternehmen geben, die ein maßgeschneidertes Führungskräfteentwicklungs-
programm planen?

Führungskräfteentwicklung ist eine Daueraufgabe. Wenn ein Unternehmen in einer herausfordernden Veränderungssituation ist, sollte es erst recht ein Custom Program prüfen. Es stärkt nachhaltig die Fähigkeiten der Mitarbeitenden, sich in diesem Umfeld zu bewähren und mitzugestalten. Entscheidend ist, einen Partner zu wählen, der bereit ist, auf die Anliegen und Bedürfnisse des Unternehmens einzugehen. Betrachten Sie es als ein wertvolles langfristiges Investment!

Lesen Sie hier die gesamte September-Ausgabe des Mediaplanet.

Führungszitat des Monats

17. Oktober 2011 von Dirk Gouder

“Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.”

Pablo Picasso

 

 

 

 

Motivierung: Hirntechnischer Unsinn

03. Oktober 2011 von Peter Rathsmann

Prof. Dr. Gerald Hüther zählt zu den renommiertesten Hirnforschern Deutschlands. Im Interview mit der Zeitschrift Führung und Organisation (zfo) erläutert er aktuelle Erkenntnisse der Hirnforschung, insbesondere des Frontallappens, in dem unsere Metakompetenzen verankert sind: Unsere inneren Einstellungen, Überzeugungen und Haltungen, auf deren Grundlage wir Entscheidungen treffen und Bewertungen vornehmen.

Er erklärt, dass sich das, was sich dort herausbildet, nicht durch Unterricht, Belehrungen und kluge Ratschläge beeinflussen lässt, sondern auf eigenen, am eigenen Leib gemachten Erfahrungen basiert und sagt: “Was die meisten Führungskräfte, Ausbilder, Lehrer und Erzieher ständig versuchen, nämlich andere Menschen zu motivieren, ist hirntechnischer Unsinn. Dieses Vorgehen führt nicht in die Selbstverantwortung und Selbstgestaltung, sondern erzeugt bestenfalls Dressur- und Abrichtungsleistungen, also erzwungene Anpassungen an die Wünsche oder Anordnungen des jeweiligen Dompteurs.”

Eine Bestätigung, dass wir endlich aufhören sollten zu glauben, die Motivierung von Mitarbeitern sei eine der wichtigsten Aufgaben von Führungskräften. Genau diese Haltung behindert Mitarbeiter, in ihre Selbstverantwortung zu gehen, ist damit eine Motivationsbarriere und bewirkt also eher das Gegenteil.

Lesen Sie hier das gesamte Interview.