Sie wollen Erfolg? Hören Sie auf positiv zu denken!

17. Dezember 2014 von Sven Fissenewert

RethinkingPositiveThinking1Gabriele Oettingen hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben. Es räumt mit einer seit vielen Jahren im Rahmen des Selbstmanagements gelehrten und nicht selten verinnerlichten Position auf, wonach der – wie individuell auch immer gefasste – Erfolg denjenigen unter uns beschieden ist, die sich auf die Kunst des positiven Denkens verstehen.

Die in Deutschland und den USA forschende und lehrende Psychologin fand heraus, dass positives Denken allein (Optimismus, Imagination gewünschter Entwicklungen, Fokussierung auf eigene Träume) Menschen gerade weniger erfolgreich sein lässt.

Diejenigen aber, die sowohl über die Kraft positiver Ideen als auch über ein gesundes Maß an Skepsis verfügen, kamen in den von Oettingen durchgeführten Versuchen ihren persönlichen Wünschen deutlich näher, als die, die einseitig positive Aspekte des Denkens und Fühlens fokussierten. Die Erfolgreicheren verfügen nämlich über ein ausgezeichnetes Gespür für die Hindernisse zwischen dem Hier und Heute und dem zukünftigen Erfolg, Ziel, Glück – und sind eben nicht frustriert, wenn sich der Erfolg nicht sofort einstellt, sondern gewissermaßen vorbereitet, wenn der Weg steinig wird. Dann finden sie bessere Antworten, realistischere Lösungen und kommen so näher an ihr Ziel.

Das Buch „Rethinking Positive Thinking“ von Gabriele Oettingen erschien kürzlich, eine deutsche Übersetzung ist für 2015 angekündigt. Wer mehr erfahren will wird hier fündig www.woopmylife.org

 

sechsseiten – Ausgabe 07-6

11. Dezember 2014 von Henning Keber

Titelbild_07-6Orientierung – Zukunft von Führung: Mit Sinn in Führung gehen

Zukunft von Führung: Das lässt vermuten, dass wir hier den ganz großen Bogen schlagen, ein fundamental neues Konzept vorstellen, eine gänzlich neue Sicht auf das Phänomen und die Funktion von Führung entwerfen und begründen wollen. Doch nichts liegt uns ferner als das. Denn Derartiges träfe weder unsere Beschreibung des Status quo von Führung (weil zu defizitär), noch unser Verständnis von Gestaltungsmöglichkeiten (weil kurz- und mittelfristig begrenzt). Vielmehr wollen wir versuchen, jene Aspekte zu fassen, die aus unserer Sicht als „theoretische Praktiker“ in Zukunft an Bedeutung für Führung – als essenzielle Funktion in Organisationen – zunehmen werden.

Für unseren kleinen Ausflug in die Zukunft von Führung bedarf es zunächst einer Beschreibung der gegenwärtigen Situation. Diese wird weder umfassend noch vollständig sein, sondern lenkt den Blick bewusst schlaglichtartig auf einige sich abzeichnende Entwicklungen, die unseres Erachtens in Zukunft bei der Gestaltung und Ausrichtung von Führung mitgedacht werden sollten.

Effizienzsteigerung in der Sackgasse

Die kontinuierlichen Effizienzsteigerungsprogramme der letzten Dekaden haben ihren Grenznutzen erreicht oder bereits überschritten. Lies den Rest des Artikels »

Führungszitat des Monats

01. Dezember 2014 von Kirsten Niechcial

 

Führen heißt vor allem, Leben in den Menschen wecken, Leben aus ihnen hervorlocken.

Anselm Grün
Benediktinermönch und Autor

Wer im Job Spaß hat arbeitet viel besser

24. November 2014 von Carsten Waider

SpaßImJobFragt man Menschen, was sie glücklich macht, rangiert eine Arbeitsstelle, in der man sich weiterentwickeln kann, in der man wertgeschätzt wird und bedeutungsvolle Dinge verrichtet, ebenbürtig mit “einem stabilen Familienleben und Freunden”.

Im Wirtschaftsteil der “Welt” erschien kürzlich ein Artikel, der Dennis Utter, Chef des Top Employers Institute zitiert und auf verschiedene Studien zum Thema verweist. Genau das macht die Themen „Motivation & Mitarbeiterzufriedenheit“ insbesondere für Organisationen zu spannenden Themen.

Mehr dazu finden Sie im Artikel der Welt sowie auf unserer Homepage.

Generation Null Fehler

17. November 2014 von Carsten Waider

„Wer Angst hat, sich festzulegen, hat Angst, sich zu verfehlen.“

Heinz Bude, Soziologe
und Buchautor

Im folgenden Artikel der Zeit Online wird dies als die eine der prägenden Grundhaltungen der Generation der heute 35 bis 45-Jährigen ausgemacht – die Generation, die das Modell Deutschland an entscheidenden Positionen und mit starken Ideen weiterführen soll… eine Beschreibung, der man – vielleicht auch mit Blick auf sich selbst – nicht unbedingt in allem folgen muss, die aber zum Reflektieren anregt…
Hier steht der Artikel als PDF zum Download bereit.

Führungszitat des Monats

03. November 2014 von Kirsten Niechcial

AnselmGruenFühren heißt vor allem,
Leben in den Menschen wecken,
Leben aus ihnen hervorlocken.

 

 

Anselm Grün
Benediktinermönch und Autor

sechsseiten – Ausgabe 07-5

27. Oktober 2014 von Martina Post

Titel_07-5 KopieOrientierung – Unglücklich sein: Wider die Selbstoptimierung

Es ist an der Zeit, wieder einmal einen Schwenk zur Ebene der Selbstführung zu machen, ohne die bekanntlich alle Führung nichts ist. Wir möchten Sie einladen, auf ein Thema zu schauen, das sich hartnäckiger Präsenz erfreut und uns vermutlich auch nicht so bald wieder verlassen wird: das Glück, beziehungsweise den nicht enden wollenden Glücksimperativ. Er springt uns aus zahlreichen Ecken an – mal offensichtlich, mal auf eher subtile Weise, mal in der Art und Weise, wie wir mit uns selbst reden.

Wir erleben derzeit vielerorts eine Fixierung auf das Glück, wobei die Betrachtung und der Wert des Unglücklichseins zunehmend aus dem Blick geraten. Doch warum sollte das Zweitere wichtig sein? Ganz einfach: Weil zum Leben auch das Unglücklichsein gehört und gerade im Umgang damit Herausforderungen liegen.

Der historische Hintergrund

Wie ist dieser Glücksimperativ überhaupt in die Welt gekommen und was lässt ihn bis heute so gut gedeihen? Dies ist eine so große Frage, dass wir sie an dieser Stelle nur in groben Zügen beantworten können. Lies den Rest des Artikels »

Führungszitat des Monats

20. Oktober 2014 von Martina Post

Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muss genug Vernunft besitzen, um die Aufgaben den richtigen Leuten zu übertragen – und genug Selbstdisziplin, um ihnen nicht ins Handwerk zu pfuschen.

Theodore Roosevelt,  1858 – 1919
26. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

 

 

 

Führung als Unmöglichkeit

13. Oktober 2014 von Dr. Reinhard Schmitt

Aufgabe von Führung ist die Herstellung und Aufrechterhaltung eines zielorientierten Kommunikationssystems.

So lautet ein Teil der Process-One-Definition von ‘Führung’. Nur: Wie ist es um Führung und Führende bestellt, wenn in immer turbulenter werdenden Umfeldern stabile Zielorientierung kaum noch möglich ist? In einem Interview mit managerSeminare geht Prof. Peter Kruse dieser Frage nach … mit sehr unbequemen Schlussfolgerungen.

Gute Arbeit

22. September 2014 von Dr. Reinhard Schmitt

Warum Montag nicht auf ewig der finsterste Tag der Woche bleiben muss – und was das mit uns selbst zu tun hat.

Montag… so lautet der Titel des einleitenden Beitrags zum Schwerpunkt ‘Arbeit’ in der aktuellen Ausgabe von brand eins (09/2014). Der Autor Wolf Lotter hat es meines Erachtens (wieder einmal) geschafft, eine Reihe echter Brain Snacks in sehr verdaulicher Art und Weise zu einem vollwertigen Menü zusammenzustellen.

Ein paar Kostproben:

“Fragte man die Leute, ob ihnen lieber sei, am Montag zur Arbeit zu gehen oder künftig im Paradies zu leben, dann sagt natürlich jeder: Paradies. Das ist ein Ort, in dem man alles kriegt und nichts dafür tun muss. Für die meisten das Gegenteil von Arbeit also. Aber was ist das eigentlich, ein Paradies? Das Wort taucht vor 3000 Jahren in Persien als pairi daeza auf. Gemeint war damit ein Stück Land, das von einer Mauer oder einem Graben umschlossen ist. Das Kleingedruckte zur Alternative lautet also: Das Paradies ist eine geschlossene Anstalt. Es herrschen feste Regeln. Aus diesem Grund haben Adam und Eva – nicht ganz freiwillig – rübergemacht. Seither ist noch jeder, der ein wenig vom Baum der Erkenntnis genascht hat, vom Management gefeuert worden.”

 

“Es ist das Bild von der alten industriellen Erwerbsarbeit, die unsere Aussicht auf gute Arbeit trübt. Der Chef ist dabei eine Art Supernanny, die liefern muss – einen exakten Rahmen, genaueste Vorgaben, ein Gehalt, Sozialleistungen, ein Büro und dazu noch gute Laune und einen ordentlichen Klacks Sinn. Mitarbeiter benehmen sich wie Verbraucher, weil man sie auch so behandelt. Gute Arbeit erscheint in diesem Weltbild als Dienstleistung, die gerecht verteilt werden muss. Das ist eine Seite. Die andere Seite existiert aber auch. (…) Lies den Rest des Artikels »